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5. Tag, Do. 04.07.2013
Passvergnügen in den Karnischen Alpen

Tagestour über den Predil Pass, Sella Nevea, Sella Chianzutan, Passo die Pura zum Lago di Sauris. Über den Forc. Lavardet und den Forc. Di Lius zum Nassfeldpass. Rückfahrt zum Hotel über den Wurzenpass. So stand unser heutiges Programm im Prospekt von Reisen & Erleben.

Beizeiten ging es morgens los - zunächst wieder über den Vrsic-Pass durch den Triglav Nationalpark bis nach Bovec. Von dort folgten wir der 203 zum Predil-Pass. Kurz vor dem Pass geht es rechts ab zum Mangart. Leider war die Zufahrt gesperrt und mit der ganzen Gruppe wollten wir auch nicht testen, ob wir vielleicht doch durchkämen.

Von der Abbiegung zum Mangart aus die nächsten ca. 40 km über den Predil-Pass, den Sella Nevea und durch das Raccolanatal bis nach Chiusaforte war mal wieder "freies Fahren" angesagt. In Chiusaforte wollten wir uns wieder sammeln. Von der italienischen SS54 biegt die Zufahrt zum Sella Nevea direkt am Lago del Predil ab. Bei der Abbiegung überlegte ich noch kurz, ob alle aus meiner Gruppe das Straßenschild auch beachten würden. Aber ich fuhr weiter am See vorbei und schlängelte mich auf der schmalen Straße durch eine wunderschöne waldreiche Landschaft. Vor Chiusaforte hielt ich an und wartete auf meine Gruppe. Bald kamen die Ersten mit ihren Motorrädern um die Ecke, aber ein Teil der Truppe ließ auf sich warten. Unmittelbar hinter der Brücke über die Fella steuerten wir in Chiusaforte ein Café an und als der Rest meiner Gruppe immer noch auf sich warten ließ, machte ich mich auf den Weg um ihnen entgegen zu fahren. Die ganzen ca 30 km über den Sella Nevea bis zur Abbiegung am Lago del Predil gab ich meiner Gordita die Sporen. Spätestens hier war mir klar, dass sie wohl doch die Abbiegung verpasst hatten und der SS54 weiter gefolgt waren. Handys sind doch in bestimmten Momenten eine segensreiche Erfindung - nach einem kurzen Gespräch erfuhr ich, dass sie bereits bemerkt hatten, auf dem Holzweg zu sein und bereits kehrt gemacht hatten. Schon hörte ich die Motoren von ihren Motorrädern und gleich darauf bogen sie um die Ecke. Für meine Gordita und mich ging es erneut über den Sella Nevea und in Chiusaforte war die ganze Gruppe wieder vereint. Zunächst gönnten wir uns mal eine Pause und sammelten bei einem Kaffe neue Kräfte.

Nach dieser Stärkung kurvten wir durch das Tal der Fella bis Tolmezzo und von dort aus auf die Sella Chianzutan. Sobald die Sonne hinter den Wolken hervorkam, wurde es richtig warm und an der Bar / Ristorante da Gioia auf der Passhöhe der Sella Chianzutan machten wir wieder ein Pause um unseren Flüssigkeitshaushalt ins Lot zu bringen.

Gruppenbild mit Günter, Josef, Marlis, John, meine Wenigkeit, Alexander, Heike, Gerald, Monika und Andreas (v.l.n.r)

Wir wollten pünktlich zum Abendessen wieder im Hotel sein und leider reichte die verbleibende Zeit nicht mehr aus, um die ursprünglich vorgesehene Runde komplett zu absolvieren. Daher beschlossen wir zurück nach Tolmezzo zu fahren und von dort aus der Strecke zum Plöckenpass zu folgen. Ab Kötschach-Mauthen ging es wieder durch das Gail-Tal bis nach Jenig. Von hier aus in südlicher Richtung über den Nassfeldpass veranstalteten wir wieder "freies Fahren".


Von Pontebba aus führte uns die Strecke nur noch Richtung Osten. Über die SS13 legten wir ein zügiges Tempo an den Tag und erreichten pünktlich um 18.00 h unser Hotel Lek in Kranjska Gora. Somit blieb vor dem Abendessen noch genügend Zeit zu einem "Ankunftsbier" und zum "Frischmachen".

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