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3. Tag, Di. 02.07.2013
Julische Alpen und Karawanken-Tour

Heute stand eine Tagestour durch den Triglav Nationalpark Julische Alpen nach Nova Gorica und von dort über Idrija und Bled zurück zum Basishotel in Kranjska Gora auf dem Programm.

Elisabeth und Rudolf wollten vor Ort in Slowenien auf eigene Faust unterwegs sein. Bei Reisen & Erleben ist es überhaupt kein Problem, sich aus der Gruppe abzumelden und nach eigenem Gusto einen Tag oder auch die ganze Tour zu gestalten.

Verstärkt wurden wir von Günter, der ja bereits am Vortag seine Arbeit mit dem Gepäck verrichtet hatte und auch ein wenig die Landschaft auf 2 Rädern genießen wollte.

Direkt vom Hotel Lek aus führte uns die 206 über den Vršič-Pass, den mit 1.611 m höchsten Gebirgspass Sloweniens. In den Haarnadelkurven ist vor allem bei Nässe Vorsicht geboten - zum Teil wechselt dort der Straßenbelag von Asphalt in Kopfsteinpflaster.

Viele Passstrassen wurden als Militärstrassen gebaut. Diese hier während des ersten Weltkrieges von russischen Kriegsgefangenen. Im März 1916 kamen über 400 von ihnen bei einem Lawinenabgang ums Leben. Auf der Nordseite des Passes erinnert noch heute die orthodoxe Ruska Kapelica (Russenkapelle) an die Opfer.

Bei strahlendem Sonnenschein konnte jeder aus meiner Gruppe in seinem persönlichen Tempo den Vršič-Pass erklimmen - direkt vom Hotel aus war wieder "freies Fahren" angesagt.

Hinter dem Pass sammelten wir uns wieder und im "Gruppenverbund" ging es weiter.

Entlang der wild-romantischen Soca wedelten wir auf der kurvigen 203 nach Kobarid. Und jetzt wird es höchste Zeit für ein Kompliment an Ohli. Ohli ist bei  Reisen & Erleben für die Tourplanung verantwortlich. Und hier hat er mal wieder einen erstklassigen Job gemacht - die Strecke, die er ausgesucht hatte, war allererste Sahne! Anstatt rechts von der Soca zu bleiben schickte er uns links der Soca über kleine Single-Track-Roads bis nach Most Na Soci.

In Nova Gorica verließen wir dann das Tal der Soca und schon bald schlängelten wir uns auf schmalen Sträßchen durch eine beeindruckende Landschaft wieder Richtung Norden.

Von Bled aus ging es dann auf einer Naturstrasse direkt durch den Triglav Nationalpark. Aber die Schotterstrecke stellte für meine Gruppe keine  Herausforderung dar. Gegen 18.30 h kamen wir wieder im Hotel an und es blieb noch genügend Zeit zum Frischmachen vor dem Abendessen.

Anschließend saßen wir noch bis spät am Abend auf der Hotel-Terrasse, redeten Benzin und ließen uns den leckeren slowenischen Rotwein und das gute slowenische Bier schmecken.

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