Von Klausenburg aus fuhren wir zunächst in südwestlicher Richtung. Je weiter wir uns von der Metropole entfernten, um so schöner wurde die Landschaft. Das Apuseni-Gebirge war ein weiterer Leckerbissen auf unserer Tour. Kleine Sträßchen mit Schotter und Split führten uns durchs Gebirge.
Bei Marisel auf 1.300 m Höhe fand ein großes traditionelles Fest statt. Hier mussten wir natürlich Rast machen. Neben Gebrauchsgegenständen wie Töpfen und Pferdegeschirr wurden auch Spielsachen und jede Menge Kulinarisches angeboten. Dabei scheinen die Menschen dort einen kräftigen Appetit zu haben – zumindest gemessen an den Unmengen von Fleisch, was auf diversen Grills vor sich hinbrutzelte. Die DN 76 führte uns von Brad nach Deva. Eine Auffahrt zur Burg war leider nicht möglich. Lediglich eine Zahnradbahn führte hinauf, wobei wir zu deren Benutzung keine Lust verspürten. Wir fuhren weiter und suchten uns ein paar Kilometer hinter der Stadt ein Quartier für die Nacht.